Barcodescanner

Thema Progress:

Barcodescanner verhalten sich wie Tastaturen – sie senden die im Barcode codierte Zeichenfolge an den Rechner. Da Scratch auf Tastatureingaben reagieren kann („Wenn Taste <Taste> gedrückt“), lassen sich Scratch Projekte auch mit einem Barcodescanner spielen! Ein Hinweis vorweg: Es ist nahezu unmöglich, wegen der Helligkeit Barcodes auf einem Bildschirm abzuscannen. Die Barcodes müssen entweder ausgedruckt sein oder per Beamer an die Wand geworfen werden. Das Spielgefühl ist dann mit einem Egoshooter vergleichbar.

Barcodes müssen mit einem speziellen Generator als Grafik erzeugt werden, es reicht nicht, eine Barcode-Schriftart zu installieren und in der Textverarbeitung loszutippen. Der Grund ist, dass Barcodes Prüfziffern enthalten, die aus den eigentlichen Zeichen berechnet und hinzugefügt werden.

Scratch kann nur auf das letzte Zeichen in einem Barcode reagieren. Möchte man z.B. WASD codieren, reagiert Scratch nur auf D, und nicht nacheinander auf W,A,S und D! Es wären also vier Barcodes mit den einzelnen Buchstaben notwendig, die auch nacheinander eingescannt werden müssen.

Da Barcodescanner im Auslieferungszustand nach jedem Scan ein Enter mitschicken, würde Scratch gar nicht reagieren. Der eingesetzte Scanner ist deshalb so umzuprogrammieren, dass er am Zeilenende kein CR/LF mitschickt, sondern nur die reine Zeichenfolge beziehungsweise den einzelnen Buchstaben. Die Programmierung erfolgt in der Regel mit Hilfe eines Hefts, in dem die Konfigurationsbefehle als … Barcodes stehen ?